Historie & Tradition

Die Beste der Gaben, die je man erschaut,
Der Herrgott den Bäckern hat anvertraut.
Im Brot alle Menschen Sich gleichen,
Es kommt zu den Armen und den Reichen.
Ihr Völker der Erde, Dies sei euch Gebot,
Bewahret den Frieden und mit ihm das Brot.

(um 1800)

Schaubäckerei & Lehrjahre

Bäckermeister Klaus „Wuschel“ Wunschik hat sein Handwerk von der Pieke auf gelernt. Vom Vater, der eine eigene Bäckerei gründete, erbte er die Leidenschaft für gebackene Köstlichkeiten und übernahm 1988 den väterlichen Betrieb in Haslach – heute eines der Fachgeschäfte von Wuschels Backstub.

Aber vor den „Herrenjahren“  kamen engagierte Lehrjahre, die Klaus Wunschik 1981 mit der Bäckerlehre in Deckenpfronn begann.  Fasziniert von den ersten „Schaubäckereien“  der Region, den Fachgeschäften, die frische Feierabendbrötchen direkt neben der Ladentheke buken, arbeitete er später in fünf verschiedenen Schaubäckereien. Logisch, dass er die neue „Transparenz im Backhandwerk“ in Wuschels Backstuben mit viel Engagement umsetzt.  In Wuschels Fachgeschäften duftet es laufend verführerisch nach frischen Brezeln, Croissants und Brötchen.

 Vollsortiment-Bäckerei und Familiengründung

1990 stellte Klaus Wunschik den väterlichen Betrieb auf eine Vollsortiment-Bäckerei um. Ein Kraftakt, denn bisher war man auf Berliner & Co. spezialisiert.  Aber das Wagnis glückte – obwohl zunächst die modernen Maschinen fehlten und traditionelle Handarbeit dem Team viele Überstunden bescherte. Seit 1992 ist auch die frischgebackene Ehefrau Herta Wunschik mit im Team, die sich um Mitarbeiterinnen und Ambiente der Fachgeschäfte sowie um Marketing und Verwaltung kümmert.

 GmbH-Gründung und Renovierung

Nur gemeinsam war es 2010 möglich, eine weitere Herzenssache zu realisieren: die Übernahme von Klaus Wunschiks Lehr-Bäckerei in Deckenpfronn. Bereits 2001 hatten die Wunschiks mit der Gründung der GmbH einen weiteren Schritt in der Firmenentwicklung gewagt. Die Renovierung der Backstube in Deckenpfronn und der Bäckerei-Fachgeschäfte in Deckenpfronn und Aidlingen meisterten sie 2010 bereits als privat und beruflich eingeschworenes Team. Ihr Wunsch? Dass vielleicht eines der drei Kinder, die mit dem modernen Handwerksbetrieb aufwachsen, die 3. Generation von Bäckermeistern in der Wunschik-Familie stellen wird.